Innovationskraft. Ohne Innovation kein Wachstum!

Dieser Satz klingt simpel und wer möchte es nicht gerne sein: Innovativ! „Die Kunden erwarten mal wieder etwas Neues von uns!“, klagen die Vertriebsmitarbeiter auf ihrer Tagung. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Sie finden es in der Vision von Unternehmen, in den Leitsätzen oder es ist ein ausgesprochener Wert, der in der Marken-DNA zu finden ist: „Wir sind innovativ!“

Die Realität sieht aber in den meisten Fällen anders aus. Den Unternehmen fehlt es an Innovationskraft. Es gibt hin und wieder einzelne „Spinner“, die mit ihren Ideen neue Lösungen generieren. In der Vergangenheit waren dies oft die Unternehmensgründer, die aufgrund einer guten Idee den Weg in die Selbstständigkeit gegangen sind und deren immer wiederkehrender Input letztlich die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg dargestellt hat. Die Frage ist jedoch, wie schaffe ich es als Unternehmen, mich von diesen kreativen Einzelpersonen unabhängiger zu machen? Oder beim Ausscheiden des kreativen Unternehmensgründers eine Innovationskraft im Unternehmen zu generieren, die als Existenzgrundlage auch für die Zukunft ausreicht?

Innovationskraft ist eine Frage der Unternehmenswerte.

Schaut man sich mittelständische Unternehmen an, die als gesamte Einheit eine hohe Innovationskraft haben, so gibt es einige übereinstimmende Kriterien, aus denen sich Thesen ableiten lassen. Letztlich lassen sich alle abgeleiteten Thesen aber auf die aktiv gelebten Werte des Unternehmens zurückführen.

Innovationskraft gibt es in Organisationen, die ein hohes Maß an gelebter Selbstorganisation aufweisen.Praktizierte Selbstorganisation gibt den Mitarbeitern nicht nur Freiräume in ihrem Tun, sie fordert die Mitarbeiter auf, sich Gedanken zu machen über ihren Arbeitsbereich. Dabei bedeutet Selbstorganisation nicht, dass jeder tun und lassen kann, was er möchte. Voraussetzung ist, dass alle Mitarbeiter die Ziele und Strategien des Unternehmens kennen und auch verstanden haben, auf welchem Wertesystem das Unternehmen aufbaut. Sonst endet die Selbstorganisation schnell im Chaos.

Innovationskraft wird durch eine individualisierte Personalentwicklung gefördert.

Haben Mitarbeiter die Möglichkeit zur Weiterbildung und zudem noch ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Maßnahmen, führt dies nicht nur zu einem gesteigerten Engagement des Einzelnen. Es fördert die Selbstorganisation, weil die Verantwortlichen damit zum Ausdruck bringen, dass sie sich Freiräume und die Übernahme von Verantwortung etwas kosten lassen. Mitdenken und Kompetenz ist nicht nur erlaubt, sondern wird ausdrücklich gefördert. Und dieses Signal führt auch zu Auswirkungen in Bezug auf die Mitarbeit an Verbesserungen und stärkt die Innovationskraft einzelner Personen und der gesamten Organisation.

2017-10-26
Welke Consulting Gruppe
  • Olaf Arns Olaf Arns Strategie- und winkom®-Berater Welke Consulting Gruppe
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