Mit dem Kundenanspruch wachsen und Werte leben

Drösser Unternehmensgruppe: Stets im Dienste der Kunden unterwegs.

„Schuster, bleib’ bei Deinen Leisten“ sagt das alte Sprichwort. Hätten sich Michael und Daniel Bopp von der Drösser Gruppe stets an diesen Sinnspruch gehalten, so wäre die Unternehmensgruppe nicht so aufgestellt, wie sie es heute ist.

Denn aus dem 1919 von Peter Drösser (Urgroßvater von Michael und Ururgroßvater von Daniel Bopp) gegründeten Schrotthandel ist bis heute durch konsequente Erweiterung ein branchenübergreifender Mehrwertpartner für seine Kunden geworden.
Neben Stahl, Edelstahl und NE-Metallen sowie deren Anarbeitung bietet die Drösser Gruppe mittlerweile auch Spezialprofile, Kunststoffe, Bauelemente und Befestigungstechnik an. Dazu kommen noch die neuartigen Metall- und Kunststoff-märkte, die alle Waren an Endkunden zum Kilopreis anbieten und somit auch Kleinstbedarfe abdecken. Wie passt das alles zusammen und was ist der „Leisten“ in diesem Modell?
BRANDZEICHEN hakte nach.

Der Zielgruppe treu bleiben und Bedarfsdeckung betreiben

„Wir orientieren uns seit der Unternehmensgründung an dem Bedarf unserer Zielgruppe und fragen uns, was der kleine bis mittlere Schlosserei- und Metallbaubetrieb in der Region von uns gebrauchen kann“, erklärt Michael Bopp seinen Antrieb zum Ausbau des Leistungsportfolios. Und weil die Drösser-Kunden einen Bedarf an vielen verschiedenen Produkten vermelden, haben sich mittlerweile die Unternehmen FAKU (Fachhandel für Kunststoff), Gebr. Rottländer (Stahl, Betonstahlbiegebetrieb und Befestigungstechnik), ProKilo® (Fachmärkte für Metalle und Kunststoffe) sowie Blechform (Blechanarbeitung,  -veredelung  und  -weiterverarbeitung) unter dem Dach der Drösser Gruppe zusammengefunden. Alle Unternehmen werden als eigenständige Marken im Markt geführt. Nur, wie erfährt man so detailliert, was die Kunden über das bestehende Portfolio hinaus benötigen? Junior-Chef Daniel Bopp: „Wir begegnen unseren Kunden stets auf Augenhöhe und haben vielfach sehr lang gewachsene und vertrauensolle Kundenbeziehungen. Als Familienunternehmen haben wir es ja auch viel mit Familienunternehmen zu tun und daher ein ähnliches Wertefundament. Das ist unser Verständnis von Partnerschaft und daraus resultiert auch der eine oder andere Informationsvorsprung.“ Sein Vater ergänzt: „Wenn wir erst einmal wissen, was unsere Kunden benötigen und wie sie ihren Bedarf derzeit decken, dann analysieren wir das Ganze und versuchen, unseren Kunden eine bessere und langfristig tragfähige Lösung anzubieten, die sie überzeugt. So sind all unsere Sortimentserweiterungen zustande gekommen und allesamt bis heute erfolgreich.“

Durch Diversifikation und innovative Ideen krisenfest und zukunftssicher

Ein weiterer Vorteil der breiten Gruppenstruktur mit starken Einzelmarken zeigt sich insbesondere in schwierigen Zeiten. „Irgendein Bereich läuft immer und kann Rückgänge in anderen Bereichen auffangen“, erläutert Michael Bopp, der das Geschäft 1985 in vierter Generation von seinem Vater
übernahm.  Die  Suche  nach  neuen  Betätigungsfeldern  im Sinne der Kunden sei so letztlich auch ein Garant für das Wohl der gesamten Gruppe.

Irgendein Bereich läuft immer

Insbesondere durch das Fachmarktkonzept ProKilo® konnte das Unternehmen auch ganz neue Kundenkreise aus verschiedensten Branchen erschließen. „Die Idee hinter ProKilo® ist so einfach wie überzeugend. Wir wollten alle Leistungen von Drösser, FAKU und Rottländer auf Einzelhandelsniveau
herunterbrechen und so diejenigen Kunden bedienen, die für unser Großhandelsgeschäft zu geringe Mengen abnehmen und einen höheren Beratungsbedarf haben“, erklärt Daniel Bopp den von ihm geführten Bereich. Dass das Konzept sich trägt, zeigen die mittlerweile sechs ProKilo®-Märkte in Köln,
Düsseldorf, Frechen, Mühlheim a. d. Ruhr, Oberhausen und der erste Auslandsmarkt in Caen in der Normandie. Ziel ist jedoch nicht eine von der Drösser Gruppe geführte Fachmarktkette, sondern ein ebenfalls von Daniel Bopp und seinem Team erarbeitetes Franchisekonzept. Dieses trägt bereits
erste Früchte. Der erste Franchisenehmer hat bereits ProKilo®-Märkte in Bitburg und Neuss eröffnet und plant die Eröffnung von zwei weiteren Märkten. Auch neue Franchisenehmer planen ihre Eröffnungen in 2010.

Gemeinsam Werte schaffen und die Zukunft gestalten

Michael Bopp ist studierter Jurist. Nicht gerade typisch für die Geschäftsleitung eines Stahlhandelsunternehmens. Er erinnert sich: „Als ich hier anfing, hatte ich es anfangs nicht immer
leicht. Die Leute trauten mir nicht zu, das Unternehmen zu führen. Da war es gut, dass mein Vater mich einfach mal hat machen lassen. Und so mache ich es bei meinem Sohn auch“, sagt er. Sohn Daniel nickt und fügt hinzu: „Neben hervorragenden Kundenbeziehungen bemühen wir uns auch stets um eine möglichst hohe Mitarbeiterzufriedenheit. Nur wenn wir Verantwortung delegieren, können sich unsere Kollegen selbst auch weiterentwickeln.“  Das gelte für das Gesamtunternehmen ebenso wie für die von ihm geführte ProKilo®-Sparte. Die Drösser Gruppe bildet konsequent eigenen Nachwuchs aus. So entstand über die Jahre ein guter Mix aus „Alt-gedienten“ und jungen Leuten, wie Michael Bopp es nennt.
„Bei uns ist es noch möglich, vom Auszubildenden zum Geschäftsführer aufzusteigen.  Das ist heute selten geworden, und darauf sind wir stolz“, fügt er hinzu. Seine Mitarbeiter sollen sich wohl fühlen und stolz auf das Unternehmen sein können, in dem sie arbeiten und auf das, was sie tun. Dazu fällt Daniel Bopp gleich eine passende Anekdote ein: „Als wir unsere Fahrzeuge mit Drösser-Kennzeichenhalterungen versahen, fragten gleich zahlreiche Kollegen an, ob sie diese auch für Ihre Privatwagen haben könnten. Mittlerweile haben 70 bis 80 Prozent der Mitarbeiter eine solche Kennzeichenhalterung.

Mitarbeiter müssen wissen, woran sie sind

Das macht uns sehr stolz und zeigt uns, dass wir im Miteinander mit unseren rund 180 Mitarbeitern auf dem richtigen Weg sind.“ Und dass Mitarbeiter die wichtigsten Markenbotschafter eines Unternehmens sind, wissen Vater und Sohn auch!
Mitarbeiterschulungen sind deshalb integraler Bestandteil der Drösser-Philosophie. Ebenso wie Michael Bopps „open-door-policy“ in seinem Büro und eine unumwundene Offenheit gegenüber den Mitarbeitern. „Die Mitarbeiter müssen wissen, woran sie sind. Sie können jederzeit zu mir kommen.“ Viele Mitarbeiter verbinden mittlerweile Freundschaften. Vater und Sohn sind sich einig: Nur Mitarbeiter, die man an der langen Leine laufen lässt, wachsen über sich hinaus.

Und genau die Persönlichkeit, die sich im Handeln der Menschen bei Drösser widerspiegelt, von der Führung bis hin zum Mitarbeiter, der uns auf dem Parkplatz einwies, zeigen deutlich, wie sehr gelebte Werte viel mehr der „Leisten“ sind, der ein Unternehmen ausmacht, als bloße Produkte.

aus: brandzeichen 2010

2017-10-27
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