Mit Veredelung Mehrwert schaffen

Ein jeder von uns hält von Tag zu Tag unzählig viele verschiedene Printprodukte in den Händen. Ob Broschüren, Visitenkarten, Briefpapiere oder Magazine: Konnte Dich eins der Druckerzeugnisse schon mal richtig vom Hocker reißen? Bei mir persönlich tritt die Begeisterung ein, wenn ich die Hochwertigkeit und die Qualität eines Produktes spüren kann.  Es ist wie die Sahne auf einem leckeren Stück Erdbeerkuchen. ;-)

2017-10-27
Welke Consulting Gruppe
  • Jennifer Born Jennifer Born Grafik Welke Consulting Gruppe

Wie soll man die Qualität denn spüren können?

Na ganz einfach! Es gibt schier unzählige Möglichkeiten der Druckveredlung. Die Anzahl der Techniken ist zwar begrenzt, aber was sich mit diesen umsetzen lässt, ist das ein oder andere Mal wirklich beeindruckend.

Nachfolgend möchte ich euch einen kleinen Überblick über die wichtigsten Techniken geben:

Prägfoliendruck

Es gibt verschiedene Arten des Prägefoliendrucks. Die weit verbreiteteste  ist die Planprägung. Hier wird eine, oft metallische, Folie in den Bedruckstoff gepresst. Die Folie und der Bedruckstoff liegen dabei plan in einer Ebene. Die Tiefe der Einprägung lässt sich aber auch nach Belieben variieren.

Blindprägung

Bei einer Blindprägung werden die zu prägenden Elemente sozusagen dreidimensional dargestellt. Oft angewandt sieht man dies bei Logos oder Strukturen, die das Erscheinungsbild des Mediums qualitativ aufwerten. Ein Merkmal dieses Verfahrens ist, dass hier rein mit der Licht- und Schattenbildung des geprägten Objektes gespielt wird und man z.B. nicht, wie beim Prägefoliendruck, mit zusätzlichen Folien arbeitet.

Lackierung

Bei einer Lackierung wird ein matter oder glänzender Lack auf das Medium aufgetragen. Dies kann flächendeckend oder partiell geschehen. Partiell bedeutet, dass der Lack nur auf bestimmten, vorher ausgewählten Flächen aufgetragen wird. Besonders gern wird dieses Verfahren genutzt, um bestimmte Bildausschnitte und Inhalte zu betonen.

Dem Lack wird häufig eine zusätzliche Substanz beigemischt, um gezielt unterschiedliche Wirkungen zu erreichen, wie zum Beispiel:

  • Leuchtfarbe (Nachtleuchtfarbe leuchtet beispielsweise im Dunkeln)
  • Duftlacke (die enthaltenen Duftstoffe werden durch Reiben freigesetzt)
  • Thermofarben (verändern je nach Temperatur ihre Farbe)
  • Rubbellacke (z.B. für Rubbellose)
  • Relieflacke (hochauftragende Lacke, die ein besonderes haptisches Erlebnis bieten)
  • Spotlack (partielle Lackierung)
  • Dispersionslack (dient als Schutzlackierung)
  • UV-Lack (gilt als glänzender bzw. matter als alle anderen Lacke)
  • Soft-Touch-Lack (wird für eine besondere Haptik eingesetzt, z.B. gummiartig)
  • Strukturlack (bei Aushärtung bildet dieser Lack eine bestimmte Struktur)

Folienkaschierung

Die Kaschierung kommt vor allem bei langlebigen Produkten zum Einsatz. Die Folie dient als Schutz vor der Abnutzung und wird ganzflächig auf das Medium aufgetragen.

Ich hoffe, euch hat es gefallen und ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der Druckveredlung verschaffen. :-)

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