Warum Organisationsstrategie soviel mehr ist als die Wissenschaft des Kästchenzeichnens

Die Kommando-Eigenschaft, die den strukturellen Prozessen eines Unternehmens durch eine Organisationsstrategie verpasst wird, wird oft als Kästchenzeichnen verstanden und in diesem Zusammenhang als Wissenschaft deklariert. Tatsächlich ist die Organisationsstrategie jedoch unverzichtbarer Bestandteil einer jeden Unternehmenskultur - zumindest für Unternehmen, die langfristig nicht nur am Markt bestehen, sondern diesen beherrschen wollen.

2021-10-04
Welke Consulting Gruppe
  • Carsten ArnsSenior Manager

Auf diese Pfeiler stützt sich die Organisationsstrategie

Bei der Organisationsstrategie handelt es sich um eine unternehmerische Strategie, die auf den Erfolg der Unternehmensorganisation abzielt. Sie dient dazu, mit dem Wandel des Markts dauerhaft Schritt zu halten und nutzt Ressourcen zum Erzielen von Ergebnissen. Sich gegenseitig bedingende Tätigkeiten werden dabei unter effektiv gestalteten Aspekten zielgerichtet fusioniert. Demnach verschmelzen verschiedene Prozesse miteinander und sorgen so für den notwendig Schub in die richtige Richtung.

Dabei fließen Führungsprozesse mit den Kernprozessen des Unternehmens zusammen. Eine dritte Komponente sind die Serviceprozesse, welche keinen Wertzuwachs erfahren, für das Funktionieren der Organisation jedoch unerlässlich sind. Während es sich bei den Serviceprozessen beispielsweise um die Planung für eine Qualitätsmanagement-Zertifizierung oder das Verwalten der Personalakten handelt, geben die Führungsprozesse die Flugrichtung des Unternehmens vor. Führungsprozesse sind strategischer Natur und definieren, wohin die Reise gehen soll. In diesem Zusammenhang werden Budgetierungen vorgenommen, Nachhaltigkeitskampagnen und personelle Veränderungen jeglicher Art geplant. Im Kern agieren währenddessen die wichtigen Leistungsprozesse, aus denen die Umsätze des Unternehmens resultieren. Sie besitzen ein großes Wertschöpfungspotenzial.

So passen Organisationsstrategie und Transformationsprozess zusammen

Unter dem Transformationsprozess ist die Veränderung der Umgebung rund um das Unternehmen zu verstehen. Prominente Beispiele hierfür sind die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Um auf lange Sicht erfolgreich zu sein, ist es erforderlich, dass Unternehmen diese vom Markt vorgegebenen Veränderungen mitgehen. Demzufolge ist die Organisation des Unternehmens auf den Transformationsprozess abzustimmen. Es gilt, geeignete Mitarbeiter auszuwählen oder bestehendes Personal durch Fortbildungen zielgerichtet für die neuen Aufgaben zu qualifizieren. Neben der Eignung des Personals und dem Wunsch, dem Transformationsprozess Rechnung zu tragen, gilt es, die unternehmerische Strategie ebenfalls auf die Transformation auszurichten. Daraus lassen sich die neuen Kernprozesse sowie die damit einhergehenden Strukturen des Unternehmens entwickeln. Im Gegensatz zum Change Management hat die Transformation als Auslöser einer angepassten Organisationsstrategie fundamentalen Charakter und ist auf langfristige, permanente Veränderungen ausgelegt. Nicht selten geht mit der Organisationsstrategie im Rahmen der Transformation ein Reframing einher.

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