Was tun gegen den Weihnachtsstress? 8 Tipps zum entspannten Weihnachtsfest

„Zeit ist der Luxus unserer Gesellschaft“, hörte ich unlängst im Radio. Zeit. Zeit für die Familie und das Schöne dieser Jahreszeit, Zeit um zur Ruhe zu kommen, Zeit, um das Jahr Revue passieren zu lassen, Zeit für sich. 

Waren Sie in der Weihnachtszeit schon mal in der Stadt oder einem x-beliebigen Geschäft? Ruhe und Besinnlichkeit? Fehlanzeige. Zeit scheint ein Luxusgut zu sein, das man sich kaum mehr leistet.
Da muss noch dieses und jenes organisiert, geplant, gekauft und zubereitet werden. Gemütliches Kekse Backen wird zum Marathon, der Stadtbummel gleicht einer Schlacht um die letzten Vorräte, der Weihnachtsbaum muss die Bäume der ganzen Straße übertreffen. Perfektion, die einen leicht in den Wahnsinn treiben kann.

Von den Verhaltensforschern dieser Zeit wissen wir, dass uns die Gesellschaft ein sehr verzerrtes und vor allem anstrengendes Bild von der perfekten Weihnacht suggeriert. Doch was können wir tun gegen den Weihnachtsstress?

Während Soziologen und Verhaltensforscher von der Thematik Weihnachten nicht genug kriegen können, kann es auch Weihnachtsliebhabern passieren, dass sie an den Punkt kommen, wo sie einfach nichts mehr von diesem Fest wissen wollen. Doch niemand wird es uns leichter machen, es sei denn, wir fahren tatsächlich über die Feiertage in den Urlaub. Aber sind wir mal ehrlich, selbst da werden wir dem Stress nicht entfliehen können. Sei es beim Anstehen am Skilift oder nur dabei die Geschenke noch rechtzeitig vor dem Abflugtermin zu kaufen und das in einer Größe, dass sie erstens in den Koffer passen und zweitens nicht beim Flug in den warmen Süden kaputt gehen.

Wir alle sind selbst dafür verantwortlich, das Beste zu machen. Nehmen wir uns den Werbeslogan eines hiesigen Konsumgüterkonzerns,  zur Herzen und sagen: Wir sind es uns wert!

1.    Es ist Ihr Fest!

Gestalten Sie das Fest so, wie Sie es für richtig halten. Sie müssen dabei keinen übertrumpfen oder sich jedes Jahr einem neuen Wahnsinn ergeben. Nehmen Sie sich frei und verpflichten Sie sich zu so wenigen Terminen wie möglich. Nicht jede Einladung ist Pflicht und nicht jeder Termin unbedingt nötig. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Das gilt auch für den Heiligen Abend. Niemand schreibt Ihnen vor, wie Sie Ihr Weihnachten zu verbringen haben. Also gestalten Sie es ganz nach Ihren Wünschen. Ihre Gäste werden es Ihnen danke, denn nichts ist schlimmer, als sich an Weihnachten verstellen zu müssen.

2.    Verteilen Sie die Aufgaben!

Sie müssen nicht alles alleine organisieren. Planen Sie die Feiertage im Voraus und stimmen Sie ab, wer sich worum kümmert. Essen, Getränke, Deko, Musik? Gemeinsam sind alle Dinge schnell erledigt.

3.    Prioritäten setzen.

Setzen Sie Prioritäten. Unterscheiden Sie Wichtiges von weniger Wichtigem. Das ist natürlich immer verbunden mit dem subjektiven Empfinden. Es geht hier aber auch mehr darum sich im Klaren zu sein, was wirklich die volle Aufmerksamkeit benötigt und was – sollte es bis zum Heiligen Abend nicht erledigt sein, auch keine Konsequenz mit sich bringt. Alles zur Perfektion treiben zu wollen bringt keinen Mehrwert. Das Gesamtergebnis hängt oft nicht von den Kleinigkeiten ab. „Aber diese machen das Fest doch erst zu etwas Besonderem?“, sagen Sie jetzt bestimmt. Das ist wahr, doch nicht jede Kleinigkeit benötigt Ihre volle Aufmerksamkeit. Oft ist es überhaupt nicht schlimm, sollten manche Dinge unerledigt bleiben, denn oft sind es nur Sie, denen es auffällt, weil Sie der Initiator dafür waren. Machen Sie eine Liste und halten Sie sich diese immer präsent. Dann kann zwar etwas schiefgehen, aber Sie behalten die Kontrolle und können die Auswirkungen steuern.

4.    Geschenke.

Wie Sie sich stressfrei durch das Weihnachtsshopping durchlavieren, können Sie in unserem Türchen Nummer 7 erfahren. (Link zum Türchen Nummer 7)

5.    Konflikte verschieben und für Ablenkung sorgen.

Verschieben Sie Themen, die Konfliktpotenzial bieten, auf einen anderen Zeitpunkt. Insbesondere dann, wenn Personen aufeinandertreffen, die sich eventuell das ganze Jahr über nicht sehen, sollten sie nicht den Fehler machen, kritische Themen ausgerechnet an Weihnachten anzusprechen.

6.    Sich nicht verpflichtet fühlen.

Auch wenn Ihnen die Aufgabe dieses Jahr zuteilwird, das Fest bei sich zu Hause auszutragen, Sie sind nicht für den Erfolg des selbigen verantwortlich. Sie müssen nicht dafür sorgen, dass das Fest ein Erfolg wird. Sie sind eine Familie, auch wenn Bekannte kommen, werden die sie nicht sehr häufig sehen oder weniger gut kennen, ist es die Aufgabe aller, für einen besinnlichen Heiligen Abend zu sorgen.

7.    Rückzugsmöglichkeiten.

Nicht nur wenn Sie gerade Vater oder Mutter geworden sind, haben Sie das Recht sich mal auszuklinken. Meistens ist die Panik noch bis zur Bescherung im ganzen Haus zu spüren. Jeder hat irgendetwas vergessen, etwas wurde nicht fertig und jenes hat erst gar nicht funktioniert. Wie schon gesagt muss nicht alles perfekt sein, wenn man das Ganze ein nur etwas distanziert betrachtet, wird klar: Im Grunde gibt man sich so viel Mühe für den Abend, wie sonst nie im gesamten Jahr. Schlimm wäre es, wenn gar überhaupt nicht geschmückt wäre, der Baum vertrocknet und die Geschenke lieblos in Zeitungspapier unterm Baum liegen würden. Sie haben tolle Arbeit geleistet, also nehmen Sie sich zeit zum Abschalten, Sie haben genug getan für dieses Jahr.

8.    Bleiben Sie entspannt!

Zu guter Letzt: Wir sind alle nicht perfekt. Auch wenn nicht alles so verläuft, wie Sie es vielleicht erwartet haben. Bleiben Sie entspannt und nehmen Sie es gelassen. Jetzt in Hektik zu verfallen, bringt keinem was. Improvisieren Sie und lachen Sie darüber. Denn Lachen ist die beste Medizin.

2018-01-08
Welke Consulting Gruppe
  • Philipp Keusgen Philipp Keusgen Praktikant Marketing Welke Consulting Gruppe
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