Wie digital sind Unternehmen wirklich?

Eine Umfrage bei Mitarbeitern in mittelständischen Unternehmen:

Die Digitalisierung ist ständig und überall Thema, wenn es um die Bewältigung von zukünftigen Herausforderungen geht oder um Change-Prozesse in Unternehmen. Wir haben uns gefragt: Wie wird die Digitalisierung im Mittelstand wirklich wahrgenommen? Und in welchen Bereichen wünschen sich Mitarbeiter digitale Verbesserungen?

2022-06-21
Welke Consulting Gruppe
  • Paula PaulsenPaula PaulsenMarketingWCG GmbH & Co. KG

Fast schon ein bisschen (positiv) überrascht waren wir von den Ergebnissen der Frage „Wenn Sie an die Digitalisierung denken, welche Stichworte kommen Ihnen in den Sinn?“: Die Digitalisierung wurde von fast 80% der Befragten als Chance gesehen, während nur 20% angaben, dass die Digitalisierung bei Ihnen ein Gefühl der Überforderung auslöst.  

Besonders herausstach auch, dass Flexibilität (über 80%) und endlose Möglichkeiten (über 60%) die zentralen Aspekte waren, die mit der Digitalisierung assoziiert wurden. Das zeigt, dass die Grundeinstellung zur Digitalisierung sehr positiv ist und viele die Digitalisierung nicht als Beängstigung sehen, sondern als eine große Chance, sich weiterzuentwickeln und dadurch nachhaltig zukunftsfähiger zu werden. 

So weit so gut – bei den Mitarbeitenden steht die Digitalisierung also in einem mehr als guten Licht. Wenn wir nun einen Blick in die Praxis werfen, stellt sich die Frage: Wie zufrieden sind unsere Befragten denn mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung in ihrem Unternehmen?  

Etwas mehr als 70% der Befragten gaben an, dass sie grundsätzlich eher zufrieden sind, sich allerdings noch Weiterentwicklung und Change in bestimmten Bereichen wünschen. Die restlichen 30% teilten sich auf die Befragten auf, die sehr zufrieden sind (etwa 17%) und die Befragten, die leider eher unzufrieden sind (etwa 13%). Und auch hier wurden wir positiv überrascht: Keiner der Befragten gab an, dass er unzufrieden mit dem Stand der Digitalisierung ist – das lässt hoffen! 

Spannender wird es allerdings, wenn wir uns die konkreten Bereiche anschauen, in denen sich die Befragten Verbesserungen und Weiterentwicklungen wünschen: 

Die Bereiche mit dem größten Verbesserungspotenzial sind die Automatisierung von Prozessen, die Kommunikation im Unternehmen und das Remote Arbeiten.  

Automatisierung von Prozessen: 

Fast 50% der Befragten gaben an, dass sie sich bei der Automatisierung von Prozessen Verbesserung wünschen.  

Grundsätzlich beschreibt die Prozessautomatisierung, dass eine Aufgabe nicht mehr manuell, sondern vollständig oder größtenteils automatisiert durchgeführt wird. Solche Standardisierungen sparen nicht nur Zeit ein, sondern steigern dadurch auch unsere Effizienz und schaffen so Zeit für strategische Aufgaben. 

Sie möchten einen ersten Schritt in Richtung Automation wagen?

Kommunikation im Unternehmen: 

Auch die Kommunikation innerhalb des Unternehmens, d.h. zwischen den Abteilungen und Mitarbeitenden, hat sich durch die digitalen Arbeitsweisen und die Möglichkeit zum Homeoffice verändert: Plötzlich kann man nicht mal kurz zu XY ins Büro gehen und etwas nachfragen, läuft den Kolleginnen und Kollegen nicht einfach mal über den Weg oder trifft sich in der Mittagspause, um auch über private Dinge zu sprechen. Diese Entwicklungen sind zu einer großen Herausforderung für Unternehmen geworden: Nicht nur der berufliche Austausch, sondern vor allem auch der private Austausch unter den Mitarbeitenden müssen in die digitale Dimension verlagert werden.  

Inspiration aus dem WCG-Team:

Eine schöne Alternative zum Treffen an der Kaffeemaschine oder der gemeinsamen Mittagspause sind „Digital Coffee-breaks“: Jeder schnappt sich eine Tasse Kaffee und es wird einfach mal 15 Minuten über alles geredet, was nicht mit dem Unternehmen zu tun hat. Das funktioniert wunderbar in großer Runde, aber auch in kleinen Teams ist es schnell und vor allem unkompliziert zu organisieren! 

Remotes Arbeiten: 

Beschleunigt durch die Corona-Pandemie ist das digitale Arbeiten von zu Hause nun der Alltag vieler Mitarbeiter. So lassen sich Familie und Beruf besser vereinbaren und durch den Wegfall des Wegs zur Arbeit kann auch gleich noch Zeit eingespart werden, die stattdessen in Freizeit oder Hobbys investiert werden kann. 

Mit Lucia Peter, Senior Consultant der WCG, haben wir über ihre Erfahrungen mit der veränderten Arbeitsweise gesprochen und uns Tipps & Tricks für die Umsetzung eingeholt: 

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