Industrie 1.0 - 4.0

Phasen des gesellschaftlichen Wandels

Unsere Gesellschaft hat bereits 4 Phasen des wirtschaftlichen Wandels durchlebt: von der ersten maschinellen Produktion um 1800 bis zur Digitalisierung der heutigen Zeit.

Industrie 1.0:

Die erste industrielle Revolution begann um 1800 zunächst in England und erreichte später auch die anderen europäischen Staaten. Der Einsatz der ersten Maschinen – der Dampfmaschinen – führte zur dauerhaften Umgestaltung der Arbeitsbedingungen, Lebensumstände und vor allem auch der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse. Es kam zur ersten Massenproduktion durch den Einsatz von Maschinen, was im weiteren Verlauf zum Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft führte.

Die entscheidende Erfindung war die Dampfmaschine. Durch diese revolutionäre Form des Kraftantriebs konnte die Produktivität nachhaltig gesteigert werden. Bereiche, die von dieser Erfindung profitierten, waren neben der Textilindustrie (mechanischer Webstuhl, Spinnmaschine) auch vor allem das Fortbewegungsnetz. Hier spielt die Eisenbahn eine zentrale Rolle, durch die Güter immer schneller und kostengünstiger auch über weite Strecken transportiert werden konnten.

Industrie 2.0:

Der Startschuss für die zweite industrielle Revolution war die Einführung der Elektrizität als Antriebskraft Ende des 19. Jahrhunderts. Insbesondere die Fließbandarbeit spielte in dieser Entwicklung eine bedeutende Rolle. Während der zweiten industriellen Revolution wurden auch schon Grundlagen für die Globalisierung geschaffen: so wurden Waren erstmals regelmäßig über Grenzen hinweg transportiert und durch die Luftfahrt und den Schiffsverkehr wurden Waren auch vermehrt über die Ozeane verkauft.

Die zentralen Wirtschaftszweige waren neben der klassischen Schwerindustrie auch vermehrt die Chemie- und Elektroindustrie.

Industrie 3.0:

Die dritte industrielle Revolution begann ab 1970. Auslöser war der erstmalige Einsatz von Computern ab den 1950er-Jahren. Neben den großen Rechenmaschinen, die in der Industrie eingesetzt wurden, gewann der Computer auch im Zuhause und fürs Büro immer mehr an Bedeutung.

Ein weiteres Kennzeichen der dritten industriellen Revolution ist die stärker werdende Automatisierung von Arbeitsschritten durch Elektronik und IT.

Industrie 4.0:

Im Fokus der vierten industriellen Revolution steht die Digitalisierung von ehemals analogen Techniken. Für die Industrie 4.0 ist daher nicht der Computer das tragende Element, sondern das Internet und seine unendlichen Möglichkeiten. Der Begriff der Industrie 4.0 beinhaltet jedoch nicht nur die industrielle Entwicklung weiterer Technologien, sondern auch die geänderte Produktions- und Arbeitswelt im globalen Zeitalter. Dazu würde zum Beispiel die intelligente Vernetzung von Mensch und Maschine gehören, denn die Industrie 4.0 lebt von der modernsten Informations- und Kommunikationstechnik.

Die vierte industrielle Revolution unterscheidet sich grundlegend von den bisherigen Revolutionen. Die Geschwindigkeit, mit der drastische Veränderungen und neue Innovationen aufeinander folgen, wurde so noch nie erreicht.

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