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V wie Vertrauen

Vertrauen ist ein alltäglicher Begriff, den jeder ständig benutzt. Aber was heißt Vertrauen eigentlich? Der Begriff „Vertrauen“ beschreibt eine innere Überzeugung, die das eigene Verhalten maßgeblich beeinflusst. Wenn man auf eine andere Person vertraut, meint man, sie und ihre zukünftigen Handlungen einschätzen zu können. Damit beruht Vertrauen auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, die sich jedoch auf die Zukunft beziehen.

Emily Theiß

Inhaltsverzeichnis

Vertrauen im Unternehmen

Vertrauen ist in der heutigen digitalen und flexiblen Arbeitswelt ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Zu viel Kontrolle durch Führungskräfte kann sich negativ auf die zukünftige Unternehmensentwicklung ausüben. Aus diesem Grund ist Vertrauen ein wichtiger Aspekt, worauf man achten sollte, wenn man ein Unternehmen gründet oder in eins eintreten möchte, denn das Maß an Vertrauen kann ausschlaggebend über die eigenen Erfahrungen im Unternehmen entscheiden.

Strategien, um Vertrauen im Unternehmen aufzubauen  

  • Vertrauensvorschuss: Man sollte seinen Mitarbeitern vom ersten Tag an vertrauen, denn so wird dieses Vertrauen auch sehr bald erwidert. Als Führungskraft ist es daher sinnvoll, sich selbst aus manchen Angelegenheiten zurückzunehmen und den Mitarbeitern genügend Freiraum zu lassen. 

  • Verlässlichkeit: Durch vielseitige Unterstützung und das Weitergeben von Wissen können Führungskräfte Vertrauen bei ihrem Team aufbauen. Dadurch können Mitarbeiter effektiver arbeiten und fühlen sich sicherer bei ihren Aufgaben. 

  • Transparenz: Der beste Weg, um Vertrauen aufzubauen ist es ehrlich zu sein. Wer transparent handelt und Integrität herstellt, erzielt die besten Ergebnisse im Team. Unehrlichkeit hingegen führt zu Unsicherheiten und Schwierigkeiten. 

  • Wohlergehen der Mitarbeiter: Empathie ist eine sehr wichtige Eigenschaft, um das Vertrauen zu steigern. Wer sich einfühlsam zeigt, sorgt sich um das körperliche und geistige Befinden seiner Mitarbeiter, egal ob remote oder vor Ort im Büro gearbeitet wird. 

  • Hilfreiches Feedback: Für den Aufbau einer Vertrauenskultur ist es wichtig, seinen Teammitgliedern gewissenhaft zuzuhören und Feedback zu der Arbeit oder neu entwickelten Ideen zu geben. Von diesen Einschätzungen profitieren alle und fühlen sich ernst genommen.  

Vorteile einer gutenVertrauenskultur im Unternehmen

Herrscht eine gute Vertrauenskultur im Unternehmen, kann sich dies sowohl direkt als auch indirekt auf den Unternehmenserfolg auswirken. Folgende Vorteile ergeben sich, wenn die Führungskraft großes Vertrauen den Teammitgliedern gegenüber aufbringt und beweist: 

  • Kosten- und Zeitersparnis durch geringen Kontrollaufwand 

  • Effektiveres und zielorientierteres Arbeiten, da Einschränkungen und Kontrollen wegfallen 

  • Höhere Mitarbeitermotivation, da das Vertrauen der Führungskraft die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht

  • Geförderte Wettbewerbsfähigkeit durch gesteigerte Produktivität der Mitarbeiter 

Wie entsteht Misstrauen am Arbeitsplatz?

Wenn das Vertrauen der Mitarbeiter in ihr Unternehmen oder in ihre Führungskraft gestört ist, kann dies starke Auswirkungen auf die zukünftigen Erfolge und Entwicklungen des Unternehmens haben. Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen, wie Misstrauen entsteht, um mögliche Folgen zu verhindern.  

Gerade das Thema Mikromanagement ist immer noch ein häufiges Phänomen unter Führungskräften, was zu drastischen Kontrollstrukturen, Bürokratie und Ineffizienz beiträgt. Das Gefühl, alles jederzeit im Überblick behalten zu müssen, löst bei den Mitarbeitern den Eindruck aus, dass ihnen nicht zugetraut wird, eigenständig ihre Aufgaben zu erledigen. Dies wiederum steigert die Angst, Fehler zu machen, löst zusätzlichen Stress bei den Mitarbeitern aus und führt häufig zu sinkender Motivation. Mikromanagement impliziert daher ein mangelndes Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter, was sich im Gegenzug negativ auf das Vertrauen in die Führungskraft auswirkt.  

Die Folgen von Misstrauen im Unternehmen

Misstrauen am Arbeitsplatz hindert Mitarbeiter daran, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Wenn Mitarbeiter nicht in ihre Führungskräfte vertrauen, investieren sie weniger Energie und Motivation in ihre Arbeit und engagieren sich nicht mehr für die Unternehmensziele. Außerdem steigt die Fluktuation, da immer mehr Mitarbeiter ihr Unternehmen aufgrund mangelnden Vertrauens verlassen. Dadurch gehen die besten Mitarbeiter verloren und mit ihnen auch die Innovation und die Möglichkeit, das Unternehmen erfolgreich weiterzuentwickeln.  

Fazit

Der Aufbau von Vertrauen braucht Zeit und Bemühungen, die es allerdings wert sind zu investieren. Durch ein vertrauensvolles Arbeitsklima steigt die Effizienz und Produktivität der Mitarbeiter, was sich positiv auf zukünftige Unternehmensentwicklungen ausübt. Die Mitarbeiter fühlen sich sicher und wohl und stehen bei allem, was sie tun, hinter dem Unternehmen und dessen Zielen. Vertrauen ist daher der Eckpfeiler eines glücklichen und erfolgreichen Arbeitsplatzes und sollte niemals zu kurz kommen.  

2024-02-05
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