Das Bindeglied im Unternehmen.

In der achten Folge unseres Podcasts Creating Relevance durften wir Kathrin Stephan, Human Resources Managerin der WCG, begrüßen. Mit ihr haben wir das viel diskutierte Thema Employer Branding unter die Lupe genommen und über die immense Bedeutung von einer guten Arbeitgebermarke besonders zu Zeiten des Fachkräftemangels diskutiert. Denn im War for Talents kämpft jeder für den Erfolg des eigenen Unternehmens, der ohne Mitarbeiter nicht erreichbar wäre.

2021-08-03
Welke Consulting Gruppe
  • Anne RickertAnne RickertE-Commerce

Aufgrund von privaten Umständen und dem Wunsch, ein Leben im Sauerland zu führen, verschlug es Kathrin aus dem Ruhrpott zur WCG nach Siegen. Zusätzlich konnte sie bei diesem räumlichen Umzug auch ihrem beruflichen Interesse nachgehen und nach einer längeren Phase in der Großkonzernkultur wieder zurück in den Mittelstand kehren, denn dort startete sie ihre Human Resources Karriere. Besonders das generalistische, themenorientierte Arbeiten und das Mitbegleiten und Mitgestalten von Prozessen ist in Kathrins Augen ein großer Vorteil als HR-Managerin im Mittelstand.

Vom entwicklungspolitischen Schwerpunkt zur leitenden HR-Managerin

Als Studentin der Politik- und Sozialwissenschaft war Kathrin fest davon überzeugt, einen entwicklungspolitischen Schwerpunkt in ihrer beruflichen Laufbahn einzuschlagen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin unterstütze sie ein mittelständisches Unternehmen in der Prävention und Gesundheitsförderung und startete auch nach Abschluss ihres Studiums zuerst als Teamleiterin in einer Zweigstelle in Berlin und schließlich als leitende Personalerin im Unternehmen. Kathrin entdeckte die Liebe zur Personalarbeit und legte in einem Aufbaumaster den Schwerpunkt Personalmanagement und Arbeitsrecht fest. Schnell wurde ihr bewusst, dass keine andere Funktion in einem Unternehmen mehr für sie infrage kommen würde.  

Die 3 wichtigsten Eigenschaften einer HR-Managerin

Die immense Bedeutung einer Human Resources Managerin ist vielen nicht bekannt. Doch als Bindeglied in einem Unternehmen vermittelt sie zwischen Mitarbeitern und Führungsebene und sorgt für Zufriedenheit der Mitarbeiter und den Erfolg als Team. Hierbei ist besonders das gegenseitige Vertrauen essenziell. Kollegen, aber auch die Geschäftsführung können im diskreten Rahmen einen Ansprechpartner finden und Themen im Vertrauen ansprechen.

Als Human Resources Managerin ist aber auch der Gestaltungsspielraum eine wichtige Eigenschaft. Als Macher mit vielen Ideen möchte man eigenständig Lösungen erarbeiten und das Unternehmen harmonisch vorantreiben. Ohne Mitarbeiter ist ein Unternehmen nutzlos – sie sind der wichtigste Bestandteil, deshalb ist es umso wichtiger, durch kreative Ideen einen Zusammenhalt entstehen zu lassen.

Auch das gemeinsame Erarbeiten von Projekten im Team ist Teil der Arbeit einer Human Resources Managerin. Die eigene Expertise erfolgreich einzusetzen und durch verschiedenen Input schneller das erwünschte Ziel zu erreichen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Daher ist es von Vorteil, vernetzt zu sein und Wissen zu teilen.

Stärken erkennen und gewinnbringenden Mehrwert erzielen

Als HR-Managerin kann man nicht in ein Unternehmen kommen und direkt das Rad neu erfinden. Man kann nicht von heut auf morgen alles umstrukturieren und erzählen, wie es besser gemacht wird. Jedes Unternehmen hat eine eigene Wertebasis, eine eigene Unternehmenskultur, die meist über Jahre hinweg entstanden ist. Wichtig ist es, offen aufeinander zuzugehen und als HR-Managerin zu analysieren, was ein Unternehmen ausmacht und wie ein Unternehmen bis zum jetzigen Zeitpunkt agiert hat. Erst dann kann das Optimierungspotenzial ausgeschöpft werden.

Hierbei ist das Ziel nicht ein Unternehmen evolutionär umzustrukturieren, sondern die natürlichen Stärken eines Unternehmens, der Mitarbeiter und der Führungskräfte zu erkennen, in Strategie umzuwandeln und allen Beteiligten einen gewinnbringenden Mehrwert zu ermöglichen.

Spagat zwischen Führungskraft und Mitarbeiter

Als HR-Managerin sollte man Ansprechpartner für alle Gruppen sein und dabei die Diskretion, die Glaubwürdigkeit und die Authentizität der eigenen Person bewahren, sodass Menschen mit dir reden möchten und auch wissen, dass sie dir Dinge im geschützten Rahmen anvertrauen können. Durch diese Gespräche erhält man eine Menge Input aus allen Ebenen eines Unternehmens. Wichtig ist es, diese Informationen umzuwandeln und zu erkennen, was man unternehmerisch erreichen möchte, damit Erfolg erzielt wird, aber auch gleichzeitig Mitarbeiter zufriedengestellt und gebunden werden. 

Man kann viel verändern, weil man am Ohr der Beteiligten sitzt.

Die Zukunft des Employer Brandings

Auch das Employer Branding wird in einigen Jahren vollständig digitalisiert sein, da sich Unternehmen immer mehr von der physischen Präsenz ihrer Offices trennen. Menschen werden selbst entscheiden können, wo und wann sie arbeiten möchten. Dadurch werden Firmen weniger greifbar und müssen sowohl als mittelständischen Unternehmens als auch als Großkonzern in die Digitalisierung investieren, alle Möglichkeiten ausschöpfen und die eigene Arbeitgebermarke optimal platzieren.

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