Das Weihnachtsproblem - Teil 2

Der zweite Tag bei Welke (hier gehts zu Teil 1) – genau der richtige Tag um damit loszulegen, Weihnachten erfolgreicher zu machen. Heute steht für den Weihnachtsmann der Visionsworkshop auf dem Plan. Der erste Schritt zur Bestimmung der Markenidentität. Alle haben sich in Werk 2 versammelt, um tatkräftige Unterstützung zu leisten und natürlich auch, um nichts zu verpassen. Pünktlich tritt der allseits beliebte Neukunde durch die Tür.

„Guten Morgen meine Lieben, hohoho“
Sofort liegt der Duft von frischgebackenen Plätzchen und Tannennadeln liegt in der Luft. Es geht los. Um die Vision des Weihnachtsmanns deutlich zu formulieren, muss er sich zunächst über seine Ziele klar werden. Wo genau möchte er eigentlich hin? Was sind seine beruflichen und privaten Ziele? Die warme Stimme des Weihnachtsmanns entgegnet:
„Das ist ja einfach. Ich möchte alle Menschen auf der Welt erreichen und glücklich machen!“
Puh, so einfach ist das wirklich nicht. Ein viel zu großes und allgemeines Ziel. Lange wird diskutiert und versucht, dem Weihnachtsmann deutlich zu machen, dass er langfristig realistischer und in kleinen Schritten denken muss. Es ist viel Überzeugungsarbeit gefragt, der Gast wird etwas brummig. Nach langem Hin und Her wird sich gemeinsam auf das Ziel geeinigt, im Vergleich zum Vorjahr 5 % mehr Menschen zu erreichen.
Ein Anfang ist gemacht. Natürlich ist die Zielgruppe aber immer noch riesig. Der Mann mit dem roten Mantel und dem langen weißen Bart möchte, dass seine Tradition für immer fortgesetzt wird. Mit großen und traurigen Augen gibt er zu, dass ihn dabei einige Sachen sehr bedrücken. Er hat Angst davor, vergessen zu werden und irgendwann nicht mehr relevant zu sein. Die Menschen mit ihren Erwartungen möchte er am Weihnachtsfest auf gar keinen Fall enttäuschen.
Um diesen negativen Auswirkungen entgegen zu wirken, muss jedoch einiges geändert werden - da sind sich alle einig. Vor allem bei der Digitalisierung muss er standhalten. Es müssen also digitale Ziele her.
„Digital? Das überlasse ich euch!“
Kein Problem. Schnell kommt eine App ins Gespräch. Es wäre toll, eine digitale Plattform entstehen zu lassen, auf die alle Menschen der Welt zugreifen können. Hier könnten Weihnachtsgrüße verschickt oder Wunschzettel generiert werden. Auch die Geschenke könnten digital ausgeliefert werden. Schnell fühlt der Weihnachtsmann sich überfordert. Von ihm alleine lassen sich diese Vorhaben nicht so einfach stämmen, das steht fest. Stichwort: Sharing Economy. Der Weihnachtsmann könnte Partnerschaften mit anderen großen Unternehmen wie Zalando oder Amazon eingehen. Auch ein zweiter Standort am Südpol könnte ein Ziel sein, um erfolgreicher zu werden.
Viele weitere Vorschläge werden gemacht. Lange wird sich über die Vision und die Mission des Weihnachtsmanns beraten, welcher begeistert den Diskussionen folgt. Die Dämmerung bricht ein, der Tag neigt sich dem Ende. Ein Ergebnis steht fest.
Der Weihnachtsmann nickt zufrieden. Nachdem alles schwarz auf weiß festgehalten wurde, fällt es ihm viel einfacher, es zu überblicken.
„Und wie geht es nun weiter?“
Immer mit der Ruhe. Die nächsten Tage werden noch aufregend genug.

2018-12-19
Welke Consulting Gruppe
  • Maren FingerhutMaren FingerhutPraktikantin MarketingWelke Consulting Gruppe
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