Der Bewerberprozess mal neu gedacht

Das klassische Vorgehen eines Bewerbungsprozesses wäre, dass der potenzielle Mitarbeiter ein Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf schickt, im Idealfall vom Unternehmen zu einem ersten Telefonat oder direkt zum ersten Bewerbungsgespräch eingeladen wird.

So weit so gut – warum sollten wir diesen Bewerbungsprozess anders denken?

2022-04-20
Welke Consulting Gruppe
  • Paula PaulsenPaula PaulsenMarketingWCG GmbH & Co. KG

Zuerst mal eine Frage vorweg: Stellen Sie sich vor, Sie erhalten ein Bewerbungsschreiben und einen CV eines Bewerbers – können Sie sich wirklich anhand dieser beiden Kriterien ein aussagekräftiges Bild davon machen, ob dieser Bewerber zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Kultur und der Stelle passt?

Alexander von Zedtwitz ist Client Partner der WCG und Berater für Personalentwicklung und Unternehmenskommunikation. Sein Anspruch ist es, möglichst früh – das bedeutet eben vor den ersten Gesprächen – ein wirklich realistisches Bild des Bewerbers zu bekommen und nicht nur Einblicke in seinen CV, sondern vor allem auch in seine Talente, die Persönlichkeitsmerkmale und im Idealfall auch das Spannungsfeld von Autorität und Verantwortung zu klären.

In der Praxis sieht das dann wie folgt aus: Im Bewerbungsportal auf Ihrer Website (oder alternativ über einen Link zugängig) sind kurze Test eingebaut, über die Sie genau diese Aspekte abfragen können. Dafür müssen Sie sich nicht selbst eine neue Herangehensweise überlegen, sondern können bestehende Tests einfach auf Ihr Unternehmen modifizieren.

Dieser Prozess klingt im ersten Schritt vor allem aufwendig: „Warum sollen wir so viel Aufwand in den Bewerbungsprozess investieren? Genau dafür sind die Bewerbungsgespräche doch da – da lernen wir den Bewerber doch eh erst kennen!“, fragen Sie sich vielleicht? Das stimmt vollkommen, aber laden Sie denn auch wirklich die Bewerber ein, die am besten zu Ihrem Unternehmen passen?

Wenn jemand mit Bewerbungsschreiben und zerklüftetem Lebenslauf zu Ihnen kommt – lassen Sie sich davon überzeugen? Die Welt würde aber ganz anders aussehen, wenn sich im Zuge der Persönlichkeits- und Stärkentests ein ganz anderes Bild des Bewerbers abzeichnet: Der Bewerber passt nicht nur ideal zu Ihrer Unternehmenskultur, sondern bringt auch ansonsten viele Talente und Stärken mit, die ihn zur idealen Besetzung für Ihre Stelle machen.

 

Gerade der Bereich der Hidden Champions liegt mir am Herzen. Erst wenn wir Menschen nicht mehr als chronologischen Lebenslauf betrachten, sondern als Menschen mit Talenten und Stärken, können wir die Bewerber entdecken, die wirklich zu unserem Unternehmen passen!

Doch nicht nur Sie als Unternehmen können von dieser Weiterentwicklung des klassischen Lebenslaufs profitieren – auch Ihre Bewerber selbst profitieren davon: Auf der einen Seite beschäftigt er sich intensiver mit Ihrem Unternehmen und kann dadurch auch für sich selbst identifizieren, was Sie als Unternehmen ausmacht und wie seine Stelle konkret aussehen wird. Auf der anderen Seite erfährt er aber auch mehr über sich selbst und seine Stärken und kann diese – im Worst-Case-Szenario – bei der nächsten Bewerbung gezielter einsetzen.

Zusammenfassend gibt es zwei Aspekte, die ausschlaggebender Grund für die Abwandlung Ihres Bewerberprozesses sind: Die Hidden-Champions und der deutlich straffere Bewerbungsprozess, der durch eine höhere Informationsdichte und eine höhere Trefferquote deutlich weniger Ressourcen im Unternehmen kostet!

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