

Auch Unternehmen versuchen die Digitalität intensiver in ihr Tun zu integrieren, doch auch wenn remotes Arbeiten oder Automatisierungen eingesetzt werden, bedarf es einer Strategie, um effizienter und ganzheitlich digitale Erfolge zu erzielen. Bei einer Digitalstrategie gilt es fünf Säulen zu beachten. Sie stellen keinen Fluss dar, sondern vielmehr fünf Aspekte, die beliebig begonnen werden können, denn es existieren verschiedene Aufgabenstellungen in Unternehmen.
Das Geschäftsmodell ist essenziell für den digitalen Erfolg eines Unternehmens. Aus diesem Grund ist die Analyse des eigenen Geschäftsmodells unumgänglich, um beispielsweise mit Daten neue Bereiche zu erschließen und Kosten einzusparen. Jedes Unternehmen besitzt individuelle Potenziale und kann individuelle Erfolge durch digitale Maßnahmen erzeugen. Besonders, wenn das Thema E-Commerce eine fundamentale Rolle spielt oder Unternehmen, die zuvor im B2B-Bereich tätig waren, ihre Geschäfte zu einem neuen Modell ausweiten – Business to Everyone (B2E).
Das Thema Digitalisierung besteht am Ende des Tages immer noch aus 70 % Mensch und nur 30 % Technologie. Deshalb ist es wichtig, von Beginn an die Menschen mit einzubeziehen. Es gilt die eigenen Mitarbeiter, die Kollegen und auch sich selbst reflektiert zu bewerten, welche Kompetenzen aufgebaut werden müssen und welche vielleicht bereits vorhanden sind, um eine Digitalstrategie mehrwertstiften und erfolgreich aufzubauen.
Die IT-Infrastruktur eines Unternehmens in Kombination mit dem Thema ERP- und CRM-System ist eine sehr wichtige Fragestellung, mit der es sich frühzeitig auseinanderzusetzen gilt. Denn wenn alle Aspekte entwickelt und ausformuliert wurden, das Geschäftsmodell definiert und das Humankapital analysiert, und dann erst auffällt, dass das Unternehmen weder über ein CRM-System noch über die richtige IT-Infrastruktur verfügt, da beispielweise der Außendienst keine mobilen Endgeräte besitzt, um Aufträge automatisiert zu vermitteln, stoßen Unternehmen an ihre Grenzen.
Egal, ob Unternehmen über Marketingautomation in der Marketingstrategie oder Vertriebsinnendienstautomatisierung diskutieren – die Digitalstrategie muss andenken, wo ein Unternehmen in zwei Jahren im Gesamtkontext stehen möchte. Aufgrund dessen ist die Digitalstrategie auch direkt unter der Unternehmensstrategie aufgehangen und entwickelt sich daraus weiter. Jede Teilstrategie eines Unternehmens hat einen direkten Einfluss auf alle anderen Strategien. Nur mit der richtigen Balance zwischen den einzelnen Strategien, kann das Gesamtkonzept funktionieren.
Oftmals wird die Datenverarbeitung als ein sehr trockenes Thema verstanden, doch es enthält unentdeckte Potenziale. Wie kann ein Unternehmen, egal wie groß es ist, Daten erfassen, Daten sammeln und am Ende monetarisieren oder wenn das nicht möglich ist, nutzen, um Prozesse effizienter zu gestalten oder Modelle zu entwickeln, die schwache KI trainieren, Prozesse übernehmen, automatisieren und am Ende vielleicht sogar gewisse Bereiche obsolet machen? Durch Datenverarbeitung kann ein Unternehmen Kosten einsparen und den Kreislauf schließen. Jedes Unternehmen möchte eine starke Rentabilität aufweisen und das muss auch das übergeordnete Ziel einer Digitalstrategie sein. Hier gilt es mit dem Thema Big Data klein anzufangen, denn durch Small Data kann das Thema erschlossen und einfacher begonnen werden.