Unternehmenskultur als Schlüssel gegen den Fachkräftemangel
Ein zentrales Thema seiner Ausführungen ist die Wichtigkeit der gelebten Unternehmenskultur. Marc Stehle betont, dass es nicht allein um Benefits geht – vielmehr müssen sich sowohl Mitarbeiter als auch Kunden mit den Werten des Unternehmens identifizieren können. Bei Busch und Kunz hat diese Philosophie dazu geführt, dass alle offenen Stellen besetzt werden konnten – ein Beweis dafür, dass eine starke Kultur mehr bewirken kann als jede Werbekampagne.
Von Kontrolle hin zur Autonomie
Erfolgreiche Führung bedeutet nicht, alles selbst in der Hand zu behalten – sondern den Mut zu haben, Verantwortung abzugeben und Vertrauen zu schenken. Mit der Einführung von Vertrauensarbeitszeit entsteht für Mitarbeitende der Raum, ihre Aufgaben selbstbestimmt und ergebnisorientiert zu gestalten – unabhängig davon, ob sie im Büro oder im Homeoffice arbeiten. Diese Form von Freiheit führt nicht zu Kontrollverlust, sondern eröffnet Potenziale: für mehr Eigenverantwortung, kreative Lösungsansätze und persönliche Weiterentwicklung. Denn wer die Chance hat, aus eigenen Fehlern zu lernen, wächst nachhaltig – und bringt das Unternehmen mit voran.
Herausforderungen bei Übernahmen vermeiden
Aus seiner Zeit im Großkonzern kennt Herr Stehle die Fallstricke kultureller Unterschiede bei Firmenübernahmen nur allzu gut: Strategische Pläne gehen oft schief aufgrund mangelnder kultureller Integration. Umso wichtiger sei es daher heute schon präventiv an der eigenen Kultur zu arbeiten statt später teure Anpassungsprozesse durchlaufen zu müssen. Ein attraktiver Arbeitgeber bleiben bedeutet kontinuierliches Arbeiten an der internen Struktur sowie Förderung individueller Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb fair gestalteter Rahmenbedingungen– denn letztlich profitiert davon jeder Einzelne genauso sehr wie das gesamte Team!








